Die Berliner Reichsbahn-Ära der 1970er-Jahre
Diese Seite soll eine heimatlich-nostalgisch bebilderte Eisenbahn-Erinnerung sein. Sie bezieht sich dabei hauptsächlich auf den Berliner Raum, einschließlich West-Berlin und dessen nordöstliches Umland. Die 1970er-Jahre waren eine Zeit, als Digitalisierung und Rationalisierung noch als Fremdwörter galten und zahlreiche Dampfloks eingesetzt wurden. Das Ganze hier wird zudem noch stark durch geschichtliche Aspekte untermauert.
Als perfektionierte Relikte der industriellen Revolution übten Dampflokomotiven damals insbesondere auf männliche Heranwachsende eine ganz besondere Faszination und Anziehungskraft aus. So war das auch bei mir und einigen Gleichgesinnten. Die Mehrheitsbevölkerung betrachtete sie jedoch berechtigterweise vor allem als dreckschleudernde Ungetüme und Sinnbild einer technologischen Rückständigkeit. Während die rollenden, rauchenden Schlote im Westen bis Mitte der 1970er-Jahre konsequent kaltgestellt, verschrottet und ersetzt wurden, blieben sie in Ostdeutschland noch bis weit in die 80er-Jahre im Einsatz – oder korrekter formuliert: sie mussten es. Ein Umstand, der das Herz von uns Eisenbahnromantikern natürlich höher schlagen ließ. So verbrachte ich als Schüler Ende der 1970er-Jahre einen Großteil meiner Freizeit mit der Beobachtung und Fotografie, vor allem von Dampflok-Zügen in und um Berlin. Animiert, inspiriert und geprägt hat mich damals mein Eisenbahner-Onkel aus Eberswalde, der mir auch zahlreiche Fotografie-Tipps dazu lieferte.
Das mir zur Verfügung stehende Fotomaterial existiert hauptsächlich nur auf dem Papier, ist klein und oft in keinem guten Zustand. Ebenso betrifft das die von meinem Onkel geerbten Fotos. Negative sind nicht mehr vorhanden. Daher habe ich versucht, mit KI-Unterstützung qualitativ nachzubessern. Es ist daher möglich, dass im Resultat bestimmte, insbesondere technische Details, nicht richtig dargestellt sind. Auf diese Weise behandelte Bilder sind aber gekennzeichnet oder es wird entsprechend darauf hingewiesen.