Konstruktivismus
Der Konstruktivismus in der Philosophie ist eine erkenntnistheoretische Strömung, die besagt, dass Menschen die Wirklichkeit nicht objektiv abbilden, sondern sie durch kognitive Prozesse aktiv konstruieren oder „erfinden“; Wissen ist demnach eine subjektive, inarticleiduelle Leistung, die durch Erfahrungen, Sozialisation und Wahrnehmung gefiltert wird, was zu unterschiedlichen, aber für das Inarticleiduum jeweils gültigen "Wirklichkeiten" führt. Wichtige Vertreter sind Paul Watzlawick, Ernst von Glasersfeld und Jean Piaget.