Paläontologie
Eine Wissenschaft von den Ursprüngen
Die Paläontologie ist die Wissenschaft vom Leben in vergangenen Erdzeitaltern, die durch Fossilien – Überreste von Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen – die Evolution und frühere Ökosysteme rekonstruiert. Sie verbindet Biologie und Geologie, um die Entwicklung des Lebens über Jahrmillionen zu verstehen, oft spezialisiert auf Bereiche wie Paläozoologie (Wirbeltiere/Wirbellose) oder Paläobotanik.
Geologische Paläontologie
… erforscht als Schnittstelle von Geologie und Biologie das Leben der Vorzeit (Fossilien), um Erdgeschichte, Evolution, Paläoklima und Umweltveränderungen zu rekonstruieren. Sie untersucht versteinerte Reste, Spuren von Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen (>10.000 Jahre) in Sedimentgesteinen. Wichtige Teilgebiete sind Mikropaläontologie, Paläobotanik, Wirbeltierpaläontologie und Palichnologie.
Fossilien
… (lateinisch fossilis „ausgegraben“), sie sind der Gegenstand paläontologischer Forschung. Dabei handelt es sich in Sedimentgesteinen vorkommende körperliche Überreste sowie sonstige Hinterlassenschaften und Zeugnisse von Lebewesen, die älter als 10.000 Jahre sind.
Entstehung der Menschheit
Mit diesem Thema befasst sich die Paläoanthropologie, ein weiteres Teilgebiet der Paläontologie. Sie untersucht die menschliche Evolution von der Trennung der Schimpansenlinie (vor ca. 6–8 Mio. Jahren) bis zum Homo sapiens. Durch Fossilienfunde, Hominiden-Forschung und interdisziplinäre Methoden rekonstruiert sie die Stammesgeschichte, Anatomie und das Verhalten früher Menschen.